Austausch der körpereigenen Linse durch eine Kunstlinse (IOL)

Der Austausch der körpereigenen 
Augenlinse gegen 
eine implantierte 
Kunstlinse (Intraokular Linse = IOL)
dient der Sehkorrektur von extrem ausgeprägter Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit sowie der Korrektur von Alterssichtigkeit.

Intraokular Linsen werden nach der Anzahl ihrer Brennpunkte unterschieden. Zusätzlich gibt es diese Linsen als Torische Modelle zur Korrektur von Hornhautverkrümmungen.

Tri-/Multifokallinsen
mehrere
Brennpunkte
Monofokallinsen
einzelner Brennpunkt
Torische Linsen Mono- oder
Tri/-Multifokal

Vergleich implantierbarer Multi- und Monofokallinsen

Multifokale Intraokulare Linsen (IOL) ermöglichen durch die Verwendung mehrerer Brennpunkte ein scharfes Sehen in allen Entfernungen. Dadurch kann der Patient im Idealfall ohne Brille leben.

Allerdings kann sich durch die Verteilung des Lichts auf mehrere Brennpunkte in manchen Fällen ein geringerer Bildkontrast ergeben. Das Bild wird dann nicht ganz so scharf wie mit einer Brille. Der Unterschied ist aber zumeist so minimal, dass das Sehen ohne Brille viel entscheidender ist.

Wenn man sich durch eine Lesebrille nicht gestört fühlt, bieten Monofokale Linsen ein schärferes Sehvermögen.

Möchte man allerdings völlig auf eine Brille verzichten, ist dies momentan nur mit multifokalen Kunstlinsen möglich.

Vor der Behandlung sollten einige Dinge beachtet werden:

  • 7 Tage vor der Voruntersuchung sollten keine Kontaktlinsen getragen werden (harte Kontaktlinsen bis max. 2 Wochen vorher)
  • Der Dioptrien Wert sollte in den letzten 12 Monaten konstant geblieben sein
  • Es darf keine Schwangerschaft vorliegen und nicht gestillt werden
  • Patient darf an keinen entzündlichen oder chronischen Augen-erkrankungen leiden
  • Das Immunsystem sollte nicht geschwächt sein
  • Die Behandlung ist nur bis ca. 38 bis 40 Jahre möglich- für ältere Patienten bieten wir verschiedene Linsenimplantate an.  
 
  • Am Tag der Voruntersuchung und der OP muss auf jegliche Kosmetika sowie Parfüm verzichtet werden
  • Nach der Untersuchung und bis mind. 2 Tage nach dem Eingriff dürfen Sie kein Auto fahren

Unser Angebot



ab 1.125 €

Preis gilt pro Auge
inkl. Voruntersuchung
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& Funktionsweise

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FAQ- Linsenaustausch

Antworten auf häufige Fragen
 

Nutzen einer solchen Operation

Wenn eine LASIK Operation auf Grund einer zu hohen Fehl­sich­tig­keit oder zu dünnen Hornhaut nicht möglich ist bzw. bereits eine Alters­sich­tig­keit vor­liegt, dann ist ein Linsen­tausch die beste Möglichkeit zur Korrektur der Sehkraft des menschlichen Auges.

Im Gegensatz zu den Linsenimplantaten (VKL / HKL) ist der refraktive Linsenaustausch besonders für Patienten ab ca. 40 Jahren geeignet, da mit modernen Multifokallinsen auch eine Alterssichtigkeit (Presbyopie) korrigiert werden kann.

Ähnlich wie bei den Linsenimplantaten kann eine vorhandene Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) durch ein torisches Implantat korrigiert werden.

Durch den Einsatz von Kunstlinsen kann die vollständige Unabhängigkeit von Brille und Kontaktlinsen erreicht werden. Außerdem dient dieses Verfahren auch zur Entfernung des Grauen Stars (Trübung der Augenlinse).

Ich wünsche einen Rückruf und eine persönliche Beratung zum Thema Linsenaustausch

Ich wünsche eine Rückruf unter folgender Nummer:

Ablauf einer Laser-Linsen Operation

Die Dauer der Operation beträgt ca. 20 Minuten. Sehen Sie hier den grafisch dargestellten Ablauf:

Phase 1: Vorbereitung 
Vor der OP wird das Auge mittels Augentropfen betäubt und die umliegende Haut desinfiziert. Zur Fixierung des Auges setzt der Arzt einen Lidsperrer ein.
Phase 2: Minimalinvasive Schnitte in der Hornhaut
Die Hornhaut erhält seitlich zwei kleine minimalinvasiv durchgeführte Schnitt von 2 bis 3 mm.
Phase 3: Entfernung einer kreisrunden Öffnung in der Linsenhülle (Kapsulotomie)
Mittels eines medizinischen sehr schmalen Instrumentes wird durch den kleinen Schnitt in der Hornhaut hindurch in die Oberfläch der Linsenkapsel eine kreisrunde Öffnung geschnitten. Der aufgeschnittene Bereich wird entfernt um den Linsenkern für den folgenden Eingriff der Ultraschallsonde freizulegen. 
Phase 4: Zerkleinerung & Absaugen des Linsenkerns (Phakoemulsifikation)
Anschließend wird der Linsenkern durch Ultraschall schmerzfrei zerkleinert. Bei diesem Verfahren bleibt die Linsenkapsel (Linsenhülle) im Auge erhalten. Sie dient als Behältnis für die neue Kunstlinse. Die einzelnen Teile des zuvor zerkleinerten Linsenkerns können nun abgesaugt werden.
Phase 5: Einsetzen der künstlichen Linse (IOL)
Vor dem Einsetzen muss die Linse gefaltet werden. Dadurch kann die Inzision (der Schnitt), durch die sie ins Auge eingebracht wird, sehr klein gehalten werden. Jetzt wird die vorher exakt angepasste künstliche Linse mittels Injektor eingesetzt. Die Linse entfaltet sich im Auge kontrolliert und der Operateur bringt sie in ihre endgültige Position. 
Phase 6: Verschluss der Linsenhülle
Die entfaltete Intraokularlinse wird durch kleine flexible Bügel im Kapselsack fixiert. Nach diesem Schritt sitzt die neue Linse an dem Ort, an dem sich vorher die körpereigene Linse befunden hat. Die neue künstliche Linse enthält einen weichen Deckel welche die kreisrunde Öffnung der Linsenkapsel perfekt verschliesst.

Gute Gründe für Linsenimplantate

Bereits seit Jahrzehnten werden Kunstlinsen erfolgreich verwendet. Dank der fortschreitenden Linsentechnologie können heute Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und Alterssichtigkeit mit Kunstlinsen korrigiert werden.

Linsenimplantationen sind heutzutage ein wesent-lich routinierterer Eingriff als Augenlaser-behandlungen. Die Implantation von zusätzlichen Kunstlinsen ist ein geeignetes Verfahren, um auch höhere Myopien, Hyperopien und Astigma-tismen erfolgreich zu korrigieren.

Für ein Leben ohne Sehhilfen im Alter!

Nachkorrektur

Trotz modernster Technik kann in seltenen Fällen nach einer Linsenimplantation bzw. nach einem Linsenaustausch eine geringfügige Fehlsichtigkeit verbleiben. Der Grund dafür ist, dass einige Linsen eine sehr geringe Toleranz gegenüber einer verbleibenden Fehlsichtigkeit haben. Meist ist diese so gering, dass es nicht störend ist. Ansonsten kann in diesem Fall eine ambulante Nachkorrektur durch eine LASIK-Operation durchgeführt werden.

Preisliste für Linsenaustausch - Linsenimplantate (IOL)

Verfahren Beschreibung Preis pro Auge 1 Preis zwei Augen 1
IOL-Implantate: Basislinsen (Linsenaustausch)Bei Alters-, Kurz- & Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus:


Basislinsen in der Kategorie:
asphärisch, torisch u. multifokal

Die IOL-Preise sind u.a. abhängig von Ihrem individuell benötigten Linsentyp. Dazu sind Voruntersuchungen und Beratung durch den behandelnden Arzt unabdingbar.

ab 1.125 €

ab 2.250 €
IOL-Implantate: Premiumlinsen (Linsenaustausch)Bei Alters-, Kurz- & Weitsichtigkeit sowie Astigmatismus:


Premiumlinsen (Premium Programm Plus):
für multifokale Linsen

Die IOL-Preise sind u.a. abhängig von Ihrem individuell benötigten Linsentyp. Dazu sind Voruntersuchungen und Beratung durch den behandelnden Arzt unabdingbar.

ab 1.450 €

ab 2.900 €
1 - Voruntersuchung inklusive.
Vergleich der Augenkorrekturverfahren OP-Vertrag OP-Terminvergabe Kreditfinanzierung

Die Augenkorrektur Verfahren detailliert erklärt

Kostenübernahme durch die Krankenkasse und Absetzen von der Einkommenssteuer

Die Kosten für die Entfernung der Augenlinse und den Ersatz durch eine künstliche Linse werden nur durch die Krankenkasse übernommen, wenn bei Ihnen eine Trübung der Augenlinse, ein sogenannter Grauer Star, besteht. Wählen Sie die Operation lediglich, um auf eine Brille verzichten zu können, so gilt der Eingriff als Verfahren der refraktiven Chirurgie und ist nicht erstattungsfähig.

In diesem Fall werden die Kosten für die Multifokallinsen und die Operation nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet. Sollten Sie privat versichert sein, klären Sie die Kostenübernahme mit Ihrer Krankenkasse vorher ab.

Dies gilt auch für die erforderlichen Erstuntersuchungen und die Nachkontrollen bis zu 3 Monaten nach der Operation. Ebenso werden die Kosten einer eventuellen Nachoperation mittels LASIK nicht erstattet.

Sie können die Kosten für diese Eingriffe aber in Ihrer Steuererklärung nur als außergewöhnliche Belastung absetzen.

Erhalten Sie Ihr individuelles Angebot nach Ihrem ersten Beratungsgespräch.

Antworten auf häufige Fragen zum Linsenaustausch

Moderne Multifokallinsen kommen sowohl bei Kurz- als auch bei Weitsichtigkeit zum Einsatz.
Ein wesentliches Merkmal der Multifokallinse ist, dass von ihr die Lese- und die Fernbrille ersetzt werden. Im Gegensatz zu einer Gleitsichtbrille funktioniert eine Multifokallinse unabhängig von der Blickrichtung.  Beide Bereiche können, wie auch bei der körpereigenen Linse bedient werden. Bis heute ist diese Methode das einzige Verfahren, mit dem sich die Sehschärfe sowohl in der Nähe als auch in der Ferne wieder erreichen lässt.
Multifokallinsen werden was die Verträglichkeit und den Komfort angehen, allgemein besser als Gleitsichtbrillen empfunden.

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Belastung für den Organismus ist daher sehr gering. Eine Altersbegrenzung ist daher nicht notwendig.

Die Multifokallinsen bestehen aus biologisch kompatiblem Acrylat. Unser Immunsystem erkennt dieses Material nicht als Fremdkörper. Ab dem ersten Moment wird die Linse als körpereigen empfunden.

Die Augen erholen sich nach der Linsenimplantation sehr schnell. 2-3 Tage nach der Implantation sollten Sie jedoch zur Erholung der Augen frei nehmen.

Moderne Multifokallinsen kommen sowohl bei Kurz- als auch bei Weitsichtigkeit zum Einsatz.
Ein wesentliches Merkmal der Multifokallinse ist, dass von ihr die Lese- und die Fernbrille ersetzt werden. Im Gegensatz zu einer Gleitsichtbrille funktioniert eine Multifokallinse unabhängig von der Blickrichtung.  Beide  Bereiche können, wie auch bei der körpereigenen Linse bedient werden.  Bis heute ist diese Methode das einzige Verfahren,  mit dem sich die Sehschärfe sowohl in der Nähe als auch in der Ferne wieder erreichen lässt.
Multifokallinsen werden was die Verträglichkeit und den Komfort angehen, allgemein besser als Gleitsichtbrillen empfunden.

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Belastung für den Organismus ist daher sehr gering. Eine Altersbegrenzung ist daher nicht notwendig.

Nein. Die Multifokallinsen wird hinter der Pupille platziert und ist von außen nicht zu erkennen.


Mehr Antworten zu Augenkorrekturverfahren finden sie hier.

Kontaktaufnahme bei Fragen oder Interesse an einem Linsenaustausch

Herr Frau Andere

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