Lasikon - das Lexikon rund um Augen, Sehen, Lasik und Linsenimplantationen

Akkommodation

Die Fähigkeit des Auges, sich auf verschiedene Distanzen scharfzustellen, nennt man Akkommodation (lat. acommodare = anpassen). Über einen ringförmigen Muskel (Ziliarmuskel) reguliert das Auge die Krümmung und somit den Brechwert der elastischen Augenlinse. (Quelle: Fielmann)

Astigmatismus

Astigmatismus beschreibt einen Wölbungsfehler der Hornhaut (oder der Linse) auch Hornhautverkrümmung oder Stabsichtigkeit genannt, undeutliches Bild auf der Netzhaut für alle Distanzen. Korrekturmöglichkeit: Brille/Kontaktlinse (Zylindergläser).

Augapfel

Der Augapfel (lat. bulbus oculi) ist kugelig geformt, hat eine Länge von circa 24 mm, wiegt um 7,5 Gramm und liegt geschützt in unseren knöchernen Augenhöhlen. Er ist mit einem dickflüssigen Gel gefüllt, das zu etwa 98 Prozent aus Wasser besteht. Weil die Flüssigkeit transparent ist, spricht man auch vom Glaskörper (lat. corpus vitreum), der den Innendruck im Auge erzeugt. Ohne den Augeninnendruck würde ansonsten alles in sich zusammenfallen. Auf der Innenseite wird der Augapfel von drei Schichten umschlossen: der Netzhaut (innen), der Aderhaut (mittig) und der Lederhaut (außen). Vor dem Glaskörper sitzt die Augenlinse, die über die Zonulafasern am Zilliarmuskel befestigt ist. Am vorderen Ende des Augapfels sitzt die Hornhaut, welche für den Schutz des Auges und die optische Brechung des Lichtes sorgt. (Quelle: Wikipedia und Apotheken Umschau)

Auge

Das Auge (griechisch: ops, lateinisch: oculus) ist ein Sinnesorgan zur Wahrnehmung von Lichtreizen. Es ist Teil des visuellen Systems und ermöglicht Menschen das Sehen. Die Aufnahme der Reize geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen, deren Erregungszustand durch die unterschiedlichen Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung aus dem sichtbaren Spektrum verändert wird. Die Nervenimpulse  gelangen über die Sehnervenbahnen zum Sehzentrum des Gehirns, wo sie schließlich zu einer optischen Wahrnehmung verarbeitet werden. (Quelle: Wikipedia)

Augenhöhle

siehe "Orbita"
 

Augenkammer

Gleich hinter der Hornhaut liegt die vordere Augenkammer (lat. camera anterior bulbi). Es gibt auch eine hintere Augenkammer (lat. camera posterior bulbi), die viel kleiner ist als die vordere. Sie befindet sich zwischen dem Glaskörper und der Iris und umgibt die Augenlinse. Diese beiden Kammern sind mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt: dem Kammerwasser (lat. humor aquaeus). Es ist nicht etwa „Wasser“– wie der Name vermuten lässt – sondern eine Nährlösung für das Auge. Kammerwasser wird auch Kammerflüssigkeit genannt und ist keine Tränenflüssigkeit. Während Tränen in den Tränendrüsen gebildet werden und nur auf der Außenseite des Auges vorkommen, wird das Kammerwasser im Ziliarkörper produziert und befindet sich im Augeninneren. (Quelle: Fielmann)

Augenheilkunde

Die Augenheilkunde (Augenmedizin, fachsprachl.: Ophthalmologie, Ophthalmiatrie; von gr. ???????? ‚Auge‘) ist die Lehre von den Erkrankungen und Funktionsstörungen des Sehorgans, seiner Anhangsorgane, sowie des Sehsinnes und deren medizinischen Behandlung. Sie ist eine der ältesten medizinischen Teildisziplinen. Augenarzt (Synonym: Ophthalmologe, veraltet: Okulist) ist die Berufsbezeichnung des Facharztes, der sich mit der Augenheilkunde beschäftigt.

Die anatomischen Grenzen der Augenheilkunde bilden vorn die Lid- und Gesichtshaut und hinten die Knochen der Augenhöhle. Mit den Untersuchungsmöglichkeiten der Sehbahn und der Sehrinde reichen sie darüber hinaus bis an die Rückseite des Schädels. Es bestehen enge Beziehungen zur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, zur Dermatologie und zur Neurologie. Wegen der häufigen Beteiligung des Auges an Allgemeinerkrankungen und der Möglichkeit, mikroskopische Untersuchungen an lebendem Gewebe vorzunehmen, werden ophthalmologische Befunde häufig zur Diagnosefindung für die Innere Medizin und die Neurologie (Neuroophthalmologie) herangezogen.

Moderne ophthalmologische Untersuchungsmethoden erfordern eine umfangreiche und kostspielige technische und apparative Ausstattung. Wichtigstes Untersuchungsgerät ist die Spaltlampe, ein mit spezieller Steuer- und Beleuchtungsmechanik versehenes, starkes Stereomikroskop.

Die Augenheilkunde zählt zu den chirurgischen Teildisziplinen, obwohl ihr zahlreiche, wirksame und hochentwickelte Medikamente und Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Mit der Operation der Katarakt (Grauer Star) stellt die Augenheilkunde die am häufigsten durchgeführte und in der Summe kostenträchtigste Operation der Medizin weltweit. (Quelle: Wikipedia)

Augenlid

Ein Augenlid (lateinisch Palpebra, griechisch Blepharon) ist eine dünne, aus Muskeln, Drüsen, Bindegewebe und Haut bestehende Falte, welche die vordere Begrenzung der Augenhöhle (Orbita) bildet. Es gibt ein Ober- und ein Unterlid, die Öffnung zwischen beiden wird Lidspalte genannt. Die schläfen- und nasenseitige Stelle, an denen beide sowohl in geöffnetem, als auch geschlossenem Zustand zusammentreffen, wird als Lidwinkel bezeichnet, die Linie zwischen beiden Lidwinkeln als Lidachse.

Allgemein dienen die Augenlider dem Schutz und der Feuchthaltung des Auges. Sie können dieses vollständig bedecken, halten dadurch äußere Einwirkungen vom Auge ab und seine empfindlichen Vorderabschnitte mit Hilfe von Tränenflüssigkeit sauber und feucht. Aufbau und Struktur können sich je nach Spezies unterscheiden, wobei nicht alle Arten über Augenlider verfügen. Das je nach Art unterschiedlich ausgebildete „dritte Augenlid“ wird als Nickhaut bezeichnet.

Einige für die Bewegung der Lider zuständige Muskeln gehören zur Gruppe der mimischen Gesichtsmuskulatur, was die wichtige Rolle der Augenlider bei der Bildung des Gesichtsausdrucks und der Mimik unterstreicht. (Quelle: Wikipedia)

Augenlinse

Die Augenlinse (lat. lens crystallina) ist ein wesentlicher Bestandteil des optischen Systems innerhalb des Auges. Sie ist über die Zonulafasern (Aufhängebänder der Linse) mit dem Ziliarmuskel verbunden. Während der Akkommodation verändert dieser ringförmige Muskel die Krümmung der Augenlinse und ermöglicht es dem Menschen somit, in unterschiedlichen Entfernungen scharf zu sehen. (Quelle: Fielmann)

äußere Augenhaut

Die äußere Augenhaut (Tunica fibrosa bulbi) bestimmt die Form des Auges. Sie besteht aus zwei Gewebeabschnitten: der weißen, undurchsichtigen Lederhaut oder Sklera und der transparenten Hornhaut oder Cornea.

Brennpunkt

Der Fokus (von lateinisch focus für „Feuerstätte“) oder Brennpunkt ist jener besondere Punkt eines abbildenden optischen Geräts, in dem sich die Strahlen schneiden, die parallel zur optischen Achse einfallen. Er befindet sich im Abstand der Brennweite auf der optischen Achse. Die im Brennpunkt zur Achse senkrechte Ebene heißt Brennebene (manchmal auch Fourierebene, Fokalfläche oder Fokalebene). Für weit entfernte Objekte, wie die Sonne, ist die Brennebene zugleich Bildebene – vom heißen Abbild der Sonne, in dem sich ihre Strahlungsenergie konzentriert, hat der Brennpunkt seinen Namen. Je schwächer die Optik fokussiert, desto weiter ist der Fokus entfernt. (Quelle: Wikipedia)

Cornea

lateinisch für Hornhaut

Emmetropie

Die Emmetropie ist der Fachbegriff für die Normalsichtigkeit. Emmetropie zeichnet sich durch ein deutliches Bild auf der Netzhaut, für Ferne bis ins hohe Alter, für Nähe bis zum Beginn der Alterssichtigkeit (Presbyopie) aus.

EpiLASIK

Bei den Laserverfahren photorefraktive Keratektomie (PRK), Laser-epitheliale Keratomileusis (LASEK) und epitheliale Laser-In-situ-Keratomileusis (EpiLASIK) findet der Gewebeabtrag auf der Hornhautoberfläche statt. Sie werden deshalb auch als Oberflächenablation (engl. surface ablation) bezeichnet. Die PRK ist das älteste Laserverfahren zur Behandlung von Fehlsichtigkeit und wird seit 1987 angewandt. Bei allen drei Methoden wird zuerst das Epithel in einem ausreichend großen (8–10 mm Durchmesser), zentralen Hornhautbereich entfernt und dann die Hornhautoberfläche mit dem Laser behandelt. Die Verfahren unterscheiden sich darin, wie das Epithel entfernt wird und was damit nach der Behandlung geschieht. Bei der PRK wird das Epithel mit Hilfe eines chirurgischen Instruments abgeschabt und nicht wieder verwendet. Die Verfahren LASEK und EpiLASIK verwenden das Epithel als natürlichen Wundverband nach der Behandlung. Das Epithel wird bei der LASEK mit Alkohol angelöst und mit einem geeigneten Instrument zur Seite geschoben, bei der EpiLASIK hingegen wird es mit einem stumpfen Hornhauthobel ähnlich einem Mikrokeratom abgehoben und bildet eine Art Epithel-Flap. Bei allen drei Verfahren muss sich das Epithel nach der Behandlung regenerieren. Bis zur vollständigen Regeneration vergehen einige Tage, in denen das Auge schmerzen kann und auch noch keine optimale Sehschärfe erzielt wird. Der maximale Behandlungsbereich für diese Verfahren erstreckt sich von +4 bis ?8 Dioptrien. (Quelle: Wikipedia)

Fehlsichtigkeit

Alle von der Emmetropie (Normalsichtigkeit) abweichenden Sehfehler: die Unmöglichkeit ohne Brille oder Kontaktlinse scharf zu sehen.

Femto Lasik

Femto Lasik (Femtosekunden-Lentikelextraktion) ist eine Weiterentwicklung des Augenlasik-Verfahrens. Die Femtosekunden-Lentikelextraktion ist ein relativ neues Verfahren. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit erfolgt wie bei den Excimerlaser-Verfahren PRK und LASIK durch Änderung der Hornhautkrümmung. Im Gegensatz zu den vorgenannten Verfahren wird dies allerdings nicht durch das Verdampfen von Hornhautgewebe erreicht. Mit Hilfe eines Femtosekundenlasers wird innerhalb der Hornhaut ein sogenannter Lentikel geschnitten. Dieses linsenförmige Gewebsstück wird anschließend entfernt, und die resultierende Änderung der Hornhautkrümmung korrigiert die Fehlsichtigkeit. Je nachdem wie dieser Lentikel entfernt wird, unterscheidet man zwischen zwei Verfahren. Bei der FLEx (Femtosecond Lenticle Extraction) genannten Methode wird während der Laserbehandlung nicht nur das Lentikel geschnitten, sondern gleichzeitig eine darüber liegende Lamelle (Flap). Dieser Flap wird dann geöffnet und erlaubt das Entfernen des Lentikels. Bei der zweiten, SmILE (engl. Small Incision Lenticle Extraction) genannten Methode schneidet der Laser keinen kompletten Flap, sondern nur einen kleinen, peripheren Einschnitt, durch den der Arzt das Lentikel entfernen kann. Die Femtosekunden-Lentikelextraktion ist indiziert für die Korrekturen von Kurzsichtigkeit bis 10 Dioptrien und Astigmatismus bis 3 Dioptrien.
(Quelle: Wikipedia)

Fokus

Der Fokus (von lateinisch focus für „Feuerstätte“) oder Brennpunkt ist jener besondere Punkt eines abbildenden optischen Geräts, in dem sich die Strahlen schneiden, die parallel zur optischen Achse einfallen. Er befindet sich im Abstand der Brennweite auf der optischen Achse. Die im Brennpunkt zur Achse senkrechte Ebene heißt Brennebene (manchmal auch Fourierebene, Fokalfläche oder Fokalebene). Für weit entfernte Objekte, wie die Sonne, ist die Brennebene zugleich Bildebene – vom heißen Abbild der Sonne, in dem sich ihre Strahlungsenergie konzentriert, hat der Brennpunkt seinen Namen. Je schwächer die Optik fokussiert, desto weiter ist der Fokus entfernt. (Quelle: Wikipedia)

Fotorezeptor

Als Fotorezeptor oder Photorezeptor (auch Sehzellen) bezeichnet man zum einen auf zellulärer Ebene die spezialisierten lichtempfindlichen Sinneszellen eines Auges, beispielsweise die Stäbchen und Zapfen der Netzhaut. Zum anderen werden auf molekularer Ebene bestimmte lichtempfindliche Farbstoffe (Photopigmente) so genannt, die sich jeweils zusammensetzen aus einem unterschiedlichen Proteinanteil (z. B. Opsin) und verschiedenen Chromophoren (z. B. Retinal), beispielsweise die Sehfarbstoffe Rhodopsin bzw. Iodopsin in einer Lichtsinneszelle (Cellula optica bacilliformis als Stäbchenzelle bzw. coniformis als Zapfenzelle) von Tieren. Auch in Pflanzen oder Pilzen sind solche Lichtrezeptoren zu finden, wie die Phototropine, Phytochrome und Cryptochrome, und auch in einzelligen Algen und Bakterien. (Quelle Wikipedia)

Gesichtsfeld

Mit Gesichtsfeld bezeichnet man in der Physiologie und Augenheilkunde das Sichtfeld der Augen an ihrem natürlichen, anatomischen Ort gewichtet mit der Lichtempfindlichkeit des Zentralen Nervensystems, das die Lichtimpulse aufnimmt und auswertet. Das Gesichtsfeld repräsentiert sowohl den für ein unbewegtes Auge sichtbaren Raum als auch "...die Gesamtheit der optisch-sensorischen Reize, die [....] zur Gehirnrinde geleitet und wahrgenommen werden." 

Man unterscheidet das monokulare Gesichtsfeld des jeweils rechten und linken Auges allein vom binokularen Gesichtsfeld, das die Summe der beiden monokularen Gesichtsfelder ist. Beim Menschen überlappen sich die Gesichtsfelder beider Augen in bestimmten Bereichen, werden zum binokularen Deckfeld [3], in dem Fusion stattfinden und den sog. Horopter erzeugen kann – eine Voraussetzung für die Entstehung von räumlichem Sehen. Bei einem Erwachsenen beträgt die horizontale Ausdehnung des binokularen Gesichtsfelds bis etwa 180°, die vertikale zirka 60° nach oben und 70° nach unten. Das binokulare Gesichtsfeld erstreckt sich also über etwa 1/3 des gesamten Raumes.

Glaskörper

Der Glaskörper (Corpus vitreum) ist ein Bestandteil der Augen von Wirbeltieren und gehört in der Anatomie und augenheilkundlichen Diagnostik zu den sogenannten mittleren Augenabschnitten. Um die Form der Augen zu erhalten, enthalten diese eine gelartige, durchsichtige Substanz, den Glaskörper. Der Glaskörper liegt zwischen Linse und Netzhaut. Folglich durchquert das von der Linse gesammelte Licht auf seinem Weg zur Netzhaut den Glaskörper. Der Glaskörper besteht zu ca. 98 % aus Wasser sowie aus ca. 2 % Hyaluronsäure und einem Netz von Kollagenfasern (<<1 %). Das angesprochene feine, dreidimensionale Netzwerk der Kollagene besteht hierbei vornehmlich aus Kollagen Typ II und IX. Die Assoziation von Hyaluronsäure in diesem weitmaschigen Netzwerk sowie die hohe Kapazität der Hyaluronsäure, Wasser zu binden, bedingen die homogene, gelartige Konsistenz des Glaskörpers und seine Durchsichtigkeit. Dem Schutz des Glaskörpers dient die sogenannte Blut-Augen-Schranke. (Quelle Wikipedia)

Katarakt

Die Katarakt [?kata??akt] bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Betrachtet man Menschen, die an einer fortgeschrittenen Katarakt erkrankt sind, kann man die graue Färbung hinter der Pupille erkennen, woher sich die Bezeichnung grauer Star ableitet. Die getrübte Linse kann in den meisten Fällen operativ durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden.

Hornhaut

Die Hornhaut (lateinisch Cornea, eingedeutscht auch Kornea, griechisch keras = Horn, keratoeides chit?n = Hornhaut) ist der glasklare, von Tränenflüssigkeit benetzte, gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut und leistet einen Großteil der Lichtbrechung. Sie ist der frontale Abschluss des Augapfels. Durchs Mikroskop betrachtet besteht die Hornhaut aus sechs Schichten: das Epithel, die Bowmansche Membran, das Stroma, die Dua-Schicht, die Descemetsche Membran und das Endothel. Jede dieser Schichten erfüllt eine besondere Aufgabe. 
Einfallende Lichtstrahlen werden von ihr gesammelt, also zur Mitte hin gebrochen. Die Hornhaut ist wichtig für scharfes Sehen; sie übernimmt mit +43 Dioptrien (dpt) den größten Teil der fürs Sehen so wichtigen Lichtbrechung. (Quelle: Wikipedia und Fielmann)

Hypermetropie

Über- oder Weitsichtigkeit, undeutliches Bild auf der Netzhaut für Ferne und Nähe (je näher, desto weniger scharf).

Intraokularlinse

Eine Intraokularlinse (von lateinisch intra = innerhalb und lateinisch oculus = Auge), kurz als IOL, ist eine künstliche Linse im Auge. Meist wird sie nach Entfernung der natürlichen Linse (Aphakie) im Rahmen der Operation des Grauen Stars implantiert, kann aber auch zusätzlich zur natürlichen Linse eingesetzt werden (phake Intraokularlinse). Das Vorhandensein einer IOL wird in der Augenheilkunde Pseudophakie genannt.
Der Begriff Intraokularlinse (IOL) wird meist für Linsenimplantate verwendet, die die natürliche Linse des menschlichen Auges ersetzen. Der Ersatz der körpereigenen Linse durch solch ein Implantat erfolgt aufgrund einer Linsentrübung (Katarakt). In bestimmten Fällen kann ein refraktiver Linsentausch erfolgen, um einen sehr hohen refraktiven Sehfehler zu korrigieren. Linsenimplantate, die zusätzlich zur körpereigenen Linse eingesetzt werden, heißen „phake Intraokularlinsen“. Die erste Intraokularlinse wurde von Harold Ridley im Jahre 1949 implantiert. Im Rahmen der Kataraktoperationen werden in Deutschland jährlich etwa 650.000 Intraokularlinsen (Stand 2005) implantiert. (Quelle: Wikipedia)

Iris

Die Iris wird auch als Regenbogenhaut bezeichnet; ihr verdanken wir unsere Augenfarbe – genauer gesagt Farbpigmenten wie dem Melanin, die in der Iris eingelagert sind. Dunkle Augen haben mehr Pigmentstoffe als helle Augen. Die Iris liegt direkt vor der Augenlinse und besteht aus einem lockeren Bindegewebe. Hier befinden sich zahlreiche Blutgefäße zur Versorgung und Ernährung des Gewebes. Die Iris reguliert den Lichteinfall; sie hält das Licht fern, das sonst neben der Pupille ins Auge eindringen könnte. (Quelle: Fielmann)

Kontaktlinse

Kontaktlinsen (auch Haftlinsen, Haftschalen oder Haftgläser; nicht zu verwechseln mit Kontaktgläsern) sind optische Hilfsmittel, gehören zu den Sehhilfen und stellen als solche eine Alternative zur Brille dar. Kontaktlinsen liegen nicht direkt auf der Hornhaut des Auges auf, sondern schwimmen auf einem feinen Tränenfilm. Man unterscheidet zwischen formstabilen (harten) und weichen Kontaktlinsen. Mit ihnen lassen sich die meisten optischen Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus oder Presbyopie korrigieren. Besonders komplizierte Formen von Fehlsichtigkeiten wie Keratokonus, Keratoglobus oder sehr unterschiedliche Brechungsverhältnisse (Anisometropie) lassen sich mit Kontaktlinsen gut korrigieren, meist besser als mit einer Brille. Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland tragen nur in bestimmten Fällen die Kosten für diese Form der Sehhilfen. (Quelle: Wikipedia)

konvex

Als konvex wird etwas bezeichnet, das nach außen hin gewölbt ist (Krümmung). Der Begriff "konvex" stammt aus der Mathematik und bezeichnet ursprünglich die lokale Abweichung einer Kurve von einer Geraden. In der Optik bezeichnet eine Konvexlinse eine Sammellinse, auch Kollimatorlinse oder Positivlinse, eine sphärisch geschliffene Linse mit positiver Brechkraft. Parallel einfallendes Licht wird in ihrer Brennebene gesammelt. Speziell wird parallel zur optischen Achse eingestrahltes Licht im Brennpunkt fokussiert.

Die Sammellinse macht aus einem parallelen Lichtstrahlenbündel ein konvergentes, wodurch sie ein reelles Abbild der Umgebung erzeugt. (Quelle: Wikipedia)


Krümmung

siehe "konvex"

Kurzsichtigkeit

Mit Kurzsichtigkeit oder Myopie bezeichnet man eine bestimmte Form von optischer Fehlsichtigkeit (Ametropie) des Auges. Sie ist zumeist Folge entweder eines zu langen Augapfels oder einer für seine Länge zu starken Brechkraft der optisch wirksamen Bestandteile. Das Ergebnis ist ein Abbildungsfehler, der weit entfernte Objekte unschärfer erscheinen lässt als nahe gelegene – der Betroffene sieht also in der Nähe (daher die Bezeichnung „kurz-sichtig“) besser als in der Ferne. Das Ausmaß einer Kurzsichtigkeit wird durch eine Refraktionsbestimmung ermittelt und in Dioptrien angegeben. Nach Ursache und Zeitpunkt ihres Auftretens lassen sich verschiedene Formen unterscheiden, für die es in den meisten Fällen keine ursächliche Behandlungsmöglichkeit gibt. Durch das Tragen von Hilfsmitteln wie Brillen oder Kontaktlinsen kann jedoch der Brechungsfehler korrigiert werden. Eine operative Korrektur, die heutzutage meist mit Hilfe eines Lasers durchgeführt wird, ist in vielen Fällen ebenfalls möglich. (Quelle: Wikipedia)

LASEK

Bei den Laserverfahren PRK (photorefraktive Keratektomie), LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis), Epi-LASIK (epitheliale Laser-in-situ-Keratomileusis) und Trans-PRK (transepitheliale photorefraktive Keratektomie) findet eine Gewebeabtragung der Hornhautoberfläche statt. Sie werden deshalb auch als Oberflächenablation (engl. surface ablation) bezeichnet.
Beim LASEK-Verfahren wird das Epithel vor dem Laserabtrag mit einer Alkohollösung angelöst und dann mit einem einfachen chirurgischen Instrument zur Seite geschoben. Im Gegensatz zur PRK wird das Epithel nach der Laserbehandlung wiederverwendet und über das behandelte Hornhautareal zurück geschoben.
(Quelle: Wikipedia)
 

Lasik

Die Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) ist eine Augenoperation zur Korrektur optischer Fehlsichtigkeiten. Sie kann unter Abwägung der Vor- und Nachteile sowie der bestehenden Risiken eine Alternative zu Brille oder Kontaktlinse darstellen. Der Eingriff ist die derzeit verbreitetste Methode innerhalb der refraktiven Chirurgie. (Quelle Wikipedia)

Laderhaut

Die Lederhaut ist weiß und wird deshalb auch „weiße Augenhaut“ genannt. Der medizinische Fachausdruck „Sklera“ stammt aus dem Griechischen – „skleros“ bedeutet „hart“. Beide Begriffe sind zutreffend: Die Lederhaut ist eine weiße Hülle, die wie eine Außenwand dem Schutz des Auges dient. Durch den Augeninnendruck wirkt sie hart und stabil. Sie umschließt das Auge vom hinten gelegenen Sehnerv (lat. nervus opticus) bis zur vorderen Hornhaut (lat. cornea), durch die das Licht einfällt. Faseriges Kollagen verleiht der Lederhaut ihre Stabilität. Sie ist nicht überall gleich dick. Im vorderen Teil des Auges ist sie dünner als im hinteren Teil. Außerdem hat sie zwei „Öffnungen“; eine vorne und eine am hinteren Ende des Auges. Dort „verlässt“ der Sehnerv wie ein dickes, aus Nervenfasern gebündeltes „Stromkabel“ das Auge und überträgt Informationen ins Gehirn.
(Quelle: Fielmann)

Lensektomie

Die Lensektomie ist die Operation des Grauen Star. Bei Operationen einer Katarakt (Grauer Star) wird die getrübte Augenlinse entfernt und häufig durch eine Kunstlinse ersetzt. Allgemein wird das operative Entfernen der Augenlinse auch als Lensektomie bezeichnet, unter Einsetzen einer Kunstlinse als Clear-Lensektomie. Sie zählt zu den am meisten durchgeführten chirurgischen Eingriffen überhaupt. Folgende Methoden werden angewandt: Die intracapsuläre cataract extraction (ICCE) wird nur noch in Ausnahmefällen angewandt. Dabei wird die Linse einschließlich ihrer Kapsel entfernt. Die Kunstlinse wird dann weggelassen (der Patient bekommt eine Starbrille) oder an der Iris oder im Kammerwinkel fixiert. 
Bei der extrakapsulären Katarakt-Extraktion (ECCE) wird die Linsenkapsel am Ort belassen und die Kunstlinse in der Regel darin eingeklemmt. Hierbei unterscheidet man zwischen der nur noch selten angewandten klassischen Methode einer manuellen Extraktionund der so genannten Phakoemulsifikation. Die Phakoemulsifikation ist die in Deutschland am häufigsten angewandte Technik. Die Linse wird dabei mit einem mit Ultraschallfrequenz vibrierenden Röhrchen zertrümmert und abgesaugt. Außerdem existiert die YAG-laser capsulotomie zur Behandlung des „Nachstars“. Dabei wird die Linsenkapsel berührungsfrei entfernt, wenn diese nach ECCE im Lauf der Zeit undurchsichtig wird. In den letzten Jahren entwickelt sich die Femtosekundenlaser-Kataraktoperation zu einem schonenden und präzisen Laser gestützten Operationsverfahren zur Behandlung der Katarakt. (Quelle: Wikipedia)


Lichtbrechung

Brechung oder auch Refraktion bezeichnet die Änderung der Ausbreitungsrichtung einer Welle aufgrund einer räumlichen Änderung ihrer Ausbreitungsgeschwindigkeit, die speziell für Lichtwellen durch den Brechungsindex eines Mediums beschrieben wird. Allgemein tritt eine Brechung bei jeder Art von Wellen auf, die sich in mehr als einer Dimension ausbreiten, etwa bei Schallwellen, Wasserwellen oder seismischen Wellen.

Die Brechung ist, anders als Beugung, Gegenstand der Strahlenoptik, welche für Strukturen gilt, die groß im Vergleich zur Wellenlänge sind. An Grenzflächen tritt durch Brechung ein Knick im Strahl auf, der durch das Brechungsgesetz beschrieben wird. Bei kontinuierlicher Änderung der Ausbreitungsgeschwindigkeit werden Strahlen gekrümmt, siehe etwa astronomische Refraktion. In beiden Fällen gilt das Fermatsche Prinzip, wonach Strahlen Wege extremaler, meist minimaler Laufzeit bzw. Länge nehmen.

Die Abhängigkeit der Brechung von der Wellenlänge (bei Licht also von der Farbe) nennt man Dispersion.
(Quelle: Wikipedia)


Linse

Die Linse (gr. phakos) des Auges ist ein klarer, durchsichtiger elastischer Körper, der sowohl an der Vorderseite als auch an der Hinterseite – hier stärker – konvex gekrümmt ist. Er wird in der Fachsprache als Lens crystallina bezeichnet und bündelt als Sammellinse das durch die Pupille eintretende Licht an der Hinterseite des Auges so, dass auf der Netzhaut ein scharfes Bild entstehen kann. In der Augenheilkunde wird das Vorhandensein der natürlichen Linse als Phakie bezeichnet. (Quelle Wikipedia)

Linsenimplantat

Eine Intraokularlinse (von lateinisch intra = innerhalb und lateinisch oculus = Auge), kurz als IOL, ist eine künstliche Linse im Auge. Meist wird sie nach Entfernung der natürlichen Linse (Aphakie) im Rahmen der Operation des Grauen Stars implantiert, kann aber auch zusätzlich zur natürlichen Linse eingesetzt werden (phake Intraokularlinse). Das Vorhandensein einer IOL wird in der Augenheilkunde Pseudophakie genannt.

Aphakie

Unter Aphakie versteht man die Linsenlosigkeit eines Auges. Sie entsteht praktisch immer durch eine operative Entfernung der natürlichen Linse (Lensektomie), seltener durch eine Augenverletzung. Die Aphakie findet man heute nur noch selten, da nach der Entfernung der natürlichen Linse diese meist durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Dieser Zustand wird Pseudophakie genannt.

Die Folge einer Aphakie ist neben einer vertieften Vorderkammer, einer instabilen Iris und einer reflexlosen, schwarzen Pupille eine besondere Form der Hyperopie, bei der sich der Brennpunkt der einfallenden Sehstrahlen weit hinter der Ebene der Netzhaut befindet, da mit der Linse ein wesentliches brechendes Medium des Auges fehlt. Eine Nahanpassung des Auges mittels Akkommodation ist nicht mehr möglich. Zum Ausgleich kann eine entsprechende Sammellinse - früher Starbrille genannt - bzw. eine Kontaktlinse angepasst werden. In der Regel erfolgt jedoch die Korrektur in Form einer implantierten intraokularen Kunstlinse. (Quelle Wikipedia)

Myopie

Fachbegriff für Kurzsichtigkeit. Undeutliches Bild auf der Netzhaut für die Ferne, deutliches Bild für Nähe (je kurzsichtiger, desto näher der Punkt des deutlichen Sehens). Korrekturmöglichkeit: Brille/Kontaktlinse (Minus- bzw. KonkavLinse).

Netzhaut

Die Netzhaut, Retina (von lateinisch rete ‚Netz‘) oder innere Augenhaut ist das mehrschichtige, spezialisierte Nervengewebe, das die Innenseite des menschlichen Auges auskleidet. In der Netzhaut wird das einfallende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in Nervenimpulse umgewandelt. Dem abdunkelnden retinalen Pigmentepithel liegt von innen die Schicht der lichtempfindlichen Sinneszellen (Fotorezeptoren) an. Deren Impulse werden in weiteren Schichten von Nervenzellen, die nach innen zu folgen, verarbeitet und weitergeleitet. Daneben enthält die Retina verschiedene unterstützende und versorgende Strukturen.

Vereinfacht ausgedrückt wird die Netzhaut damit zu einer Art Projektionsfläche für die Abbildung unserer Umgebung, ähnlich einer Leinwand oder einem lichtempfindlichen Film, und leitet die durch Lichtreize hervorgerufenen Erregungen weiter an Hirnregionen. (Quelle Wikipedia)

Orbita

Als Orbita (von lateinisch orbis ‚Kreis‘, Mehrzahl Orbitae) bezeichnet man die knöcherne Augenhöhle, eine tiefe Grube am Schädel (Cranium), in der das Auge und seine Anhangsorgane liegen. Beim Menschen ist die Grube etwa 4 bis 5 cm tief.

Presbyopie

Presbyopie ist der Fachbegriff für Alterssichtigkeit. Die eigene Augenlinse verliert allmählich ihre Elastizität. Für das Scharfsehen in die Nähe ist eine entsprechende Brille (Plus- bzw. Konvexlinse) notwendig, vor allem ab dem 45. bis 50. Altersjahr.

PRK

Unter dem Begriff photorefraktive Keratektomie (PRK) versteht man ein Keratomie-Verfahren der refraktiven Chirurgie, also einer Augenoperation, die eine Brille oder Kontaktlinse zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten (Ametropie) ersetzen soll.

Bei diesem seit 1987 angewandten Laserverfahren wird durch Gewebeabtragung der Hornhautoberfläche eine Änderung der Hornhautkrümmung erreicht. Leicht abgewandelte Techniken der PRK werden als LASEK, Epi-LASIK und Trans-PRK bezeichnet.
Das Ziel der photorefraktiven Keratektomie liegt in der Korrektur von optischen Fehlsichtigkeiten. Im optimalen Fall ist die verbleibende Refraktion kleiner als ±0,5 Dioptrien, und der Patient soll in der Regel ohne Sehhilfen (Brille, Kontaktlinse) eine akzeptable Sehschärfe erlangen können. Der unkorrigierte Visus, d. h., die Sehschärfe ohne korrigierende Hilfsmittel, verbessert sich in Abhängigkeit von der Ausgangssituation oft sehr deutlich und kann idealerweise einen Wert von 1,0 oder auch mehr erreichen. Der bestkorrigierte Visus als Sehschärfe mit optimaler Brillenkorrektur hingegen bleibt (je nach Behandlungsmethode) meist unverändert oder ändert sich nur geringfügig.
(Quelle: Wikipedia)


Pupille

Auffällig im weißen Augapfel ist die Pupille (lat. pupilla), die von einem farbigen Ring, der Iris, eingerahmt ist. Die Pupille ist die schwarze runde Öffnung in der Regenbogenhaut durch die Lichtstrahlen in das Augeninnere einfallen können. Je nachdem wie viel Licht auf unser Auge trifft, wird die Pupille kleiner oder größer. Die Größe der Pupille wird von zwei inneren Augenmuskeln bestimmt. Bei starkem Lichteinfall zieht sich der musculus sphincter pupillae zusammen und die Pupille verengt sich. Wenn es dunkel ist und wenig Licht einfällt, sorgt der musculus dilatator pupillae dafür, dass sich die Pupille erweitert. Beide Muskeln unterliegen wie die Ziliarmuskeln nicht unserem Willen und lassen sich nicht bewusst steuern. Sie arbeiten automatisch. Übrigens reagiert unsere Pupille auch auf Emotionen wie Aufregung oder Angst, Trauer oder Glücksgefühle. Unsere Reaktionen lassen sich also an unserer Pupille ablesen. (Quelle: Fielmann)

Rezeptor

Als Rezeptorzelle oder Rezeptor (von lateinisch recipere ‚aufnehmen‘, ‚empfangen‘), Sensor oder Sensorzelle, auch Sinneszelle, wird in der Physiologie eine spezialisierte Zelle bezeichnet, die bestimmte chemische oder physikalische Reize aus der Umgebung eines Körpers oder seinem Inneren aufnimmt und in eine neuronal vergleichbare Form überführt (transduziert). Sie gibt es so nur bei mehrzelligen Lebewesen mit Nervengewebe und dient als Sinneszelle der Wahrnehmung von äußeren oder inneren Veränderungen (Exterozeption bzw. Interozeption). Sinneszellen können über die Körperoberfläche oder im Körperinneren verstreut liegen oder zu besonderen Sinnesorganen zusammengefasst sein. Zu den Sinneszellen gehören auch die Sehzellen (Quelle Wikipedia)

Sammellinse

Eine Sammellinse, auch Kollimatorlinse, Konvexlinse oder Positivlinse, ist eine sphärisch geschliffene Linse mit positiver Brechkraft. Parallel einfallendes Licht wird in ihrer Brennebene gesammelt. Speziell wird parallel zur optischen Achse eingestrahltes Licht im Brennpunkt fokussiert. Die Sammellinse macht aus einem parallelen Lichtstrahlenbündel ein konvergentes, wodurch sie ein reelles Abbild der Umgebung erzeugt. (Quelle Wikipedia)

Pupille

Die Pupille ist die von der Regenbogenhaut umgebene natürliche Öffnung, durch die Licht in das Innere des Auges fallen kann. Sie wird auch Sehloch genannt. Durch Verkleinern (Miosis) oder Vergrößern (Mydriasis) der Pupille mit Hilfe des Musculus sphincter pupillae bzw. des Musculus dilatator pupillae kann der Lichteinfall auf die Netzhaut angepasst werden. (Quelle Wikipedia)

Sehnerv

Der Sehnerv (lat. Nervus opticus, von altgriech. ??????? optikos „zum Sehen gehörig“) ist der zweite Hirnnerv und der der Netzhaut anschließende Abschnitt der Sehbahn. Er ist beim Menschen im Mittel 4,5 cm lang. Der Sehnerv stellt eine Verlaufsstrecke von gebündelten Nervenfasern von der Lamina cribrosa der Sklera des Auges bis zur Sehnervenhalbkreuzung [1], dem Chiasma opticum, dar und lässt sich in drei Teile gliedern:
  • einen im Augapfel (Bulbus oculi) gelegenen intrabulbären Teil
  • einen innerhalb der Augenhöhle (Orbita) gelegenen intraorbitalen Teil
  • einen im Schädel (Cranium) gelegenen intrakraniellen Teil
Der Sehnerv enthält etwa eine Million Nervenfasern, die Fortsätze (Axone) der Ganglienzellen der Netzhaut (Retina). Die nasale Hälfte der Fasern, die die Signale der nasalen Netzhauthälfte transportiert, kreuzt in der Sehnervenhalbkreuzung (Chiasma opticum) zum Tractus opticus der anderen Seite, so dass die Signale aus dem linken Gesichtsfeld zur rechten Gehirnhälfte gelangen und umgekehrt. Etwa mittig im Sehnerv verlaufen die Arteriola und Venola centralis retinae, die der Versorgung der inneren Netzhautschichten mit Blut dienen. (Quelle Wikipedia)

Sklera

Sklera/Sclera (griechisch ??????? skl?ros „hart“) ist der lateinische Fachausdruck für die Lederhaut des Auges. Aufgrund ihrer weißlichen Farbe wird sie auch weiße Augenhaut genannt. Sie umschließt den Augapfel fast vollständig und schützt das Auge. Zusammen mit der Cornea (Hornhaut) gehört sie zur äußeren Augenhaut, Tunica externa bulbi. Die Sclera reicht von der Eintrittsstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut des Auges und wird von der Tenon-Kapsel, einer elastischen Membran, umschlossen.

Der sichtbare Teil der Sclera beim Menschen ist rund dreimal größer als bei den mehr als 200 Arten nichtmenschlicher Primaten. Dadurch ist die Augenbewegung und damit die Blickrichtung des Menschen deutlich besser zu erkennen. Die Sclera ist somit Bestandteil der nonverbalen Kommunikation des Menschen.


Stäbchen

Stäbchen (englisch rod cells, oder rods; lateinisch radius, Plural radii) sind die Fotorezeptoren in der Netzhaut des Auges, die dem Sehen bei geringer Helligkeit, dem Skotopischen Sehen, Nachtsehen oder Dämmerungssehen, dienen. Mit diesen spezialisierten, sehr empfindlichen Sinneszellen wird ein Lichtsignal aus der Außenwelt in ein für das Gehirn verwertbares Signal umgewandelt. Stäbchen erlauben monochromatisches Sehen, da die Rezeptorzellen nur auf das Licht eines bestimmten Wellenlängenbereichs reagieren (Schwarz-Weiß-Sehen). Viele Tiere besitzen zusätzlich die analog aufgebauten, weniger empfindlichen Zapfen, die für eine Farbwahrnehmung, das sogenannte Photopische Sehen, notwendig sind. (Quelle Wikipedia)

Tränenflüssigkeit

Eine Träne ist eine salzhaltige Körperflüssigkeit, die die Tränendrüsen von Menschen und Säugetieren ständig absondern. Sie dient der Reinigung des Bindehautsacks und der Befeuchtung und Ernährung der Hornhaut. Außerdem verbessert sie die optischen Eigenschaften der Hornhautoberfläche, indem sie die physiologischen Unregelmäßigkeiten durch Niveauunterschiede ausgleicht. Das Tränensekret besteht aus drei Schichten: Die innerste Schicht liegt der Hornhaut auf und enthält Muzin und Glykoproteine, die die Verteilung auf der Hornhaut begünstigen. Die mittlere, stärkste Schicht ist eine klare wässrige Flüssigkeit, die eigentliche Tränenflüssigkeit. Die äußerste Schicht ist von ölartiger Beschaffenheit. (Quelle: Wikipedia)

Visuelle Wahrnehmung

Als visuelle Wahrnehmung bezeichnet man in der Physiologie die Aufnahme und Verarbeitung von visuellen Reizen, bei der über Auge und Gehirn eine Extraktion relevanter Informationen, Erkennung von Elementen und deren Interpretation durch Abgleich mit Erinnerungen stattfindet. Somit geht die visuelle Wahrnehmung weit über das reine Aufnehmen von Information hinaus. Physiologische Einzelheiten zum Wahrnehmungsapparat finden sich unter visuelles System. (Quelle Wikipedia)

Visuelles System

Das visuelle System ist der Teil eines Nervensystems, der mit der Verarbeitung von visueller Information beschäftigt ist. Das visuelle System umfasst das Auge mit Netzhaut (Retina), den Sehnerv, Teile des Thalamus und des Hirnstamms sowie die Sehrinde. (Quelle Wikipedia)

Weitsichtigkeit

Bei der allgemeinsprachlich Weitsichtigkeit genannten Übersichtigkeit (Synonym: Hyperopie oder Hypermetropie) handelt es sich um einen sogenannten axialen Brechungsfehler des Auges (Ametropie), bei dem der Augapfel im Verhältnis zur Brechkraft seiner optischen Einrichtung zu kurz beziehungsweise die Brechkraft zu gering ist. Dies führt dazu, dass sich die Bildlage (Brennpunkt) für optisch unendlich weit entfernte Objekte bei entspanntem Auge nicht in der Netzhautebene befindet, und damit eine wesentliche Voraussetzung für einen scharfen Seheindruck nicht erfüllt ist. Stattdessen liegt der (virtuelle) Brennpunkt beim weitsichtigen Auge hinter der Netzhaut, und es resultiert ein unscharfer Seheindruck. Je näher ein Objekt an das Auge herangeführt wird, desto weiter verlagert sich der Brennpunkt nach hinten. Das Ergebnis ist ein Abbildungsfehler, der nahe gelegene Objekte unschärfer erscheinen lässt als weit entfernte – der Betroffene sieht also in der Ferne (daher die Bezeichnung „weit-sichtig“) besser als in der Nähe. Das Ausmaß einer Weitsichtigkeit wird durch eine Refraktionsbestimmung ermittelt und in Dioptrien angegeben.

Die Hyperopie ist vor allem genetisch bedingt. Während zahlreiche Formen von angeborenen Missbildungen des Augapfels mit Hyperopie einhergehen, stellt die Hyperopie allein keine Erkrankung, sondern eine Variante der normalen Augenentwicklung dar. (Quelle: Wikipedia)


Wölbung

siehe "Krümmung"

Zapfen

Die Zapfen (lateinisch conus, Plural coni; fälschlich in Analogie zu den Stäbchen auch als Zäpfchen bezeichnet) sind als Fotorezeptoren spezialisierte Sinneszellen der Wirbeltieraugen und finden sich vorwiegend in zentralen Bereichen der Netzhaut. Beim Menschen unterscheidet man drei Zapfentypen, den S-Typ (Blaurezeptor), M-Typ (Grünrezeptor) und L-Typ (Rotrezeptor). Ihre Reizantwort beschreibt die spektrale Absorptionskurve, die die Grundlage der Farbmetrik bildet. Es gibt Wirbeltiere mit zwei, drei oder vier Zapfentypen. (Quelle Wikipedia)

Ziliarmuskeln

Es gibt Muskeln im Auge , die ganz ohne unser Zutun automatisch reagieren und sich nicht von uns beeinflussen lassen. Dazu gehören die Ziliarmuskeln (lat. musculus ciliaris): Sie erlauben unserer elastischen Augenlinse ihre Form zu verändern und ermöglichen es dem Auge so, sich auf verschiedene Distanzen scharfzustellen. Man spricht bei dem Vorgang von Akkommodation. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen: accommodare bedeutet anpassen.
(Quelle: Fielmann)